Drucker-Hobby

September 30, 2008

Das ist nur ein Trick von vielen … - Canon-Drucker mit “Verfallsdatum”

Filed under: Uncategorized — admin @ 7:02 pm

Davon ausgehend, dass es derzeit 2 Druckverfahren bei den Consumer-
Druckern gibt (Piezo und Bubble Jet), aber beide bei den Kosten
des Druckers und den Kartuschen in etwa gleich liegen muessen,
ergeben sich zu den Technologien folgende Kalkulationen:
Piezo:
Derzeit im Consumerbereich nur durch Epson vertreten.
Obwohl Epson schon weit mehr als ein Jahrzehnt Entwicklungsarbeit
in die Piezotechnik gesteckt hat, kostet Epson die Herstellung eines
Druckkopfs (der Duesen fuer Schwarz und Farben hat) heute zwischen
200 - 300 DM. Wenn man davon ausgeht, dass der ganze Drucker fuer
einen Preis in dieser Gegend verkauft wird, wird schnell klar,
dass hier kein Gewinn zu erzielen ist, sondern Verluste gemacht
werden (muessen). Obwohl der “Rest” des Druckers nichts kosten darf,
ist die Qualitaet der Drucker erstaunlich gut. Geld bringen dagegen die
Kartuschen, die in der Herstellung kaum Kosten verursachen (da
aus Plastik, Schwamm und Tinte bestehend), aber teuer verkauft werden.
Damit diese moeglichst schnell leer werden, reinigt der Drucker den
Druckkopf oft und intensiv. Um feststellen zu koennen, wann der
naechste Reinigungszyklus erreicht ist, hat der Drucker eine RTC (Uhr)
eingebaut, die im ausgeschalteten Zustand ueber eine Batterie versorgt
wird. Legt man das typische Druckaufkommen eines Consumers zugrunde
(moeglichst wenig Seiten/Tag und alle paar Tage eine Nutzung), so
findet nur der kleinste Teil der Tinte den Weg auf das Papier, der
groesste Teil wird durch die Reinigung vernichtet. Ökologisch gesehen
wird das ganze zur Katastrophe, weil der Drucker bei den vielen
Reinigungszyklen die geflossene Tinte - im Gegensatz zum Druckbetrieb,
wo mit genau definierten Tintenmengen gepixelt wird - nicht messen oder
kontrollieren kann, da hier viele Faktoren, wie z.B. Temperatur eine
Rolle spielen. Um streifige Ausdrucke oder Lufteintritt
in den Druckkopf zu verhindern, muss der Hersteller hier grosszuegig
Reserven einplanen - dabei befindet sich normalerweise noch ein
Grossteil der Tinte in der Kartusche, wenn der Drucker bereits die
Arbeit wegen einer angeblich leeren Kartusche verweigert. Zu allem
Ueberfluss steht ein Teil der Tinte nicht mehr zur Verfuegung, da er
dauerhaft im Schwamm festhaengt. Die bei der Reinigung abgesaugte Tinte
gelangt uebrigens auf eine saugfaehige Unterlage unten im Geraet. Diese
saugt zunaechst die Tinte auf und laesst das Loesungsmittel dann
langsam verdunsten (alle Tinten fuer Consumerdrucker sind derzeit auf
Wasserbasis). Diese Unterlage ist
es auch, die einen Hersteller in einem Garantiefall oder Reparatur
als erstes interessiert: Sie wird ausgebaut und in einem Chemielabor,
das unter Vertrag steht, auf Substanzen untersucht, die nicht in der
Originaltinte enthalten sind. Das ist dann der Fall, wenn refillt
wurde.
Einen Vorteil hat das Ganze System allerdings: Da der Drucker in
der Herstellung recht teuer ist, hat der Hersteller ein groesseres
Interesse an einer langen Lebensdauer, wenigstens bei dem Drucker
selbst …
Bubble Jet:
Wegen des schnellen Verschleisses der Druckkoepfe nur im
Consumerbereich anzutreffen. Hersteller sind alle anderen ausser Epson,
z.B. Canon und HP etc. Die Drucker selbst sind deutlich billiger in der
Herstellung als Piezo-Drucker. Allerdings ist der Gewinn bei den
Kartuschen auch geringer, da in jeder Kartusche auch ein Druckkopf
enthalten ist, der zwar nicht einmal 1/10 eines Piezokopfes kostet,
dafuer mit jeder Kartusche zu Buche schlaegt.
Wenn man davon ausgeht, dass die meisten BJ-Drucker 3 Kartuschen
verwenden koennen (Schwarz, Farbe und Foto), wird einem klar, warum die
Hersteller an einem schnellen Ableben der Drucker interessiert sind:
Bei einem neuen Gerät sind die alten Kartuschen nicht mehr verwendbar,
da der Hersteller natuerlich inzwischen aus gegebenem Anlass die Form
der Kartusche etc. geaendert hat. Damit das nicht bereits in der
Garantiezeit passiert, hat der Hersteller mehrere Moeglichkeiten: Zum
einen kann die Tintenmenge oder Seitenzahl gezaehlt werden, und nach
Ueberschreiten eines bestimmten
Wertes, der ueber Statistiken zum Druckaufkommen bei den Consumern
ermittelt wird, der Drucker “deaktiviert” werden. Zum anderen sind
auch Loesungen auf Basis einer Uhr moeglich, anhand derer der Drucker
feststellt, wann “seine Zeit abgelaufen ist”. Nachdem immer mehr PCs
online sind, sind in Zukunft auch neuere Verfahren denkbar: Der
Druckertreiber dient zusaetzlich als Verbindung
Hersteller <-> Drucker. Dazu schaut er ab und an auf einem Server
seines Herstellers nach neuen Informationen, die er dann an den
Drucker weitergibt. Auf diese Weise kann ein Hersteller flexibel
die Verfallsfunktionen aktivieren/deaktivieren und auch Drucker
reaktivieren, um Schadensersatzklagen etc. aus dem Weg zu gehen,
wenn eine Verbraucherschutzgruppe mal wieder einen Skandal in das Licht
der Oeffentlichkeit gerueckt hat.
Trotz allem ist der Consumer hier selber schuld. Selbst wenn der
Hersteller das wollte, wuerde ein Verbraucher selbst dann nicht einen
teuren Drucker kaufen, wenn die Kartuschen sehr billig waeren (dann
waere z.B. bei Piezo ein Preis von 5-10 DM / Kartusche moeglich). Es
muss alles (zumindest auf den ersten Blick, und das ist das Preisschild
am Drucker) billig sein. Ein Hersteller muss auf diese Situation
reagieren und einzig allein das ist der Grund, warum
bereits Drucker fuer 90 DM in den grossen Consumer-Verkaufstempeln
stehen. Ich frage mich, wann die Modelle fuer 60 DM kommen,
bei denen die Kartusche dann gar nicht mehr austauschbar ist …
Das alles bedeutet auch nicht, dass Tinte einem Laser generell
unterlegen ist. Hochwertige Tintendrucker arbeiten mit Öltinte (absolut
Wasserfest) und einem feststehenden Tintentank, aus dem
ueber eine Ink-Pump die Tinte ueber ein Schlauchsystem zum Kopf gepumpt
wird. Dadurch kann z.B. auch auf die Schwammtechnik
verzichtet werden. Allerdings kostet so ein Drucker etwa das
Zehnfache eines ueblichen Consumerdruckers, und das in der
Monochrom-Version …
Dafuer liegt der Seitenpreis dann weit unter dem eines Laserdruckers.
Ich selbst habe bis vor kurzem bei einem Druckerhersteller gearbeitet,
der nur Drucker fuer den Industrie-Einsatz herstellt. Aber auch hier
wird schon ueber Kartuschen auf Schwammbasis, die mit dem Kopf
mitgefuehrt werden, nachgedacht, nachdem die Kunden sich an dem hohen
Geraetepreis erschrecken …
Ich will hier sicherheitshalber keine Namen nennen, aber man
sollte sich den Namen der Firma anhand meines Nicks denken koennen…
Ciao, Tiny

Für Administratoren : BeIA und MAP - Be unterstützt HPs Deskjet-Drucker

Filed under: Uncategorized — admin @ 2:03 am

Dass BeIA HP’s und Epsons nutzt ist ja ganz gut.
Dass BONE nun dieses Jahr BSD - Funktionalitäten und Leistungen für
BeOS im Serverbereich kommt late aber not too late.
Und Apache 2.0 für BeOS existiert.
Aber hat jemand eine Ahnung, wie das mit SysAdmin und MAP auf
WebTablets (eigentlich eine geniale Sache!) laufen soll ?
Beispiel :
Ich konnte bisher schon bei BeOS wunderbar im Terminal via SSH und
Telnet oder FTP (NetPenguin - mmh ja !), SuSE’s yast starten, pico oder
den mc und wunderbar administrieren.
Wichtig jetzt :
NT - Server - Anbindungen und Administration. Wie soll MAP das
erledigen (etwa SAMBA) ?
Und dann noch dabei z.B. in einer großen Standart - WorkFlow - Lösung
in einer Firma kommunizieren (z.B. Lotus Notes R5 mit
Dominoserveranbindung) ?
Vielleicht ist das ja 3 Schritte zu weit gedacht. Aber wir enden bei
der Netzkompatibilität leider wieder bei dem leidigen Thema Software
für BeOS. Aber vielleicht schreibt ja bis dahin wieder irgendwer
irgendwas ( a la Jabber), sodas auch mit einem Notes Server per BeIA
kommuniziert werden kann.
Zum Thema Edirol DV7 von Roland:
Im Videoschnitt mit unkomprimierten Videos bleibt einem
Softwarehersteller fast gar nichts anderes übrig, als auf das 64
bittige BFS von BeOS/BeIA zuzugreifen.
sämtliche 32 FileSysteme kacken bei Dateigrößen von über 6 GB (und die
sind bei unkomprimiertem Videoschnit leicht erreicht bei einer Länge
von einer unkomprimierten viertelstündigen Videodatei…
Da nutzt einem weder Lin/Win/Mac

September 28, 2008

Re: Rendite der Druckerhersteller - Canon-Drucker mit “Verfallsdatum”

Filed under: Uncategorized — admin @ 11:03 pm

Nur mal kurz an alle “Protestierer”:
>
> Welchen Sinn macht es für eine Firma, die eh schon
> hochsubventionierten
> Drucker früher aus dem Verkehr zu ziehen als unbedingt nötig?
Völlig richtig, es macht absolut_keinen_Sinn, einen
“hochsubventionierten” Drucker gegen einen anderen
“hochsubventionierten” Drucker auszutauschen.
Genau das riskiert aber Canon, wenn nach einer bestimmten Anzahl Seiten
der Drucker die Arbeit verweigert !!
> Mein erster Job war Tintendruckerentwicklung (ist allerdings schon
> fast
> 10 Jahre her), und einige Sachen waren von Anfang an klar:
>
> - Die Firmen verdienen *nichts* an den Druckern (bei 200 DM /
> Drucker?
> wie denn?).
Tintendrucker für 200 DM mag’s heute geben, vor einigen Jahren lag man
noch locker beim 3-4fachen Preis.
> - Geld gemacht wird mit der Tinte (1000 DM / l - Selbstkosten eher
> 0,10
> DM / l).
>
> Aaaber: Durch das Produkthaftungsgesetz sieht man sich vor, daß z.
> B.
> die Tintenreservoire auf keinen Fall übervoll werden. Schon mal
> durchkalkuliert, wieviel ein mit überlaufender Tinte eingesauter
> Perserteppich die Firma kostet?
EIN DEUTLICHER HINWEIS im Handbuch würde genügen, um das Problem der
Produkthaftung zu lösen.
Das Problem mit der Resttinte ließe sich im übrigen ähnlich lösen, wie
das Problem des Resttoners bei Laserdruckern:
selbst bei low(est)-cost-Druckern enthält das neue Tonerset entweder
einen entsprechenden Behälter, der beim Tonerwechsel mit ausgetauscht
wird oder im Tonerbehälter selbst ist eine Auffangmöglichkeit gegeben.
Diese “Wartung” wird im übrigen auch von sog. DAUs erledigt; wenn es
also bei den Laserdruckern funktioniert, wieso nicht auch bei den
Tintenspritzern??
Umweltfreundlicher wäre es auf alle Fälle, da ließe sich sogar noch
Werbung damit machen…
>
> Und: Wenn im Handbuch steht, wie man das umgeht, ist die Sperre
> nutzlos. Da muß man die (L)User wirklich vor sich selbst schützen,
> sonst gehen die Streitigkeiten doch los.
>
> Weiter: Auch wenn viele Industriefremde es nicht glauben wollen:
> Reparaturpauschalen von 170 DM decken gerade mal die Kosten der
> Firmen.
> Sachbearbeiterstunden lagen damals schon bei 150 DM in der
> Kalkulation,
> und mit Einpacken, Handling etc. ist eine Stunde garantiert
> verplant.
Wer sich einen 200 DM-Drucker für 170 Mark reparieren läßt, ist selber
schuld. IMHO ist bei diesen Druckern eine Reparatur von Seiten der
Hersteller auch nicht gewünscht: Hier lautet die Devise ex und hopp.
Womit wir wieder beim Subventions-Problem (s.o.) angelangt wären…
>
> Also: Seht zu, wie die Sperren zu umgehen sind, aber schimpft nicht
> auf
> die Industrie - die würde es anders machen, wenn sie nur könnte.
> Ideal
> wäre ein kostenloser Drucker, der ewig hält, und dann sündhaft
> teure
> Tinte in einem Spezialkopf, den kein Fremdanbieter nachfüllen
> kann…
> ;-) >
Gottseidank hat der Mensch noch Träume :-) > — Erik Koennecke
Gruß
Harald

September 26, 2008

Tinteninfo (war: Re: Der Hammer) - Canon-Drucker mit “Verfallsdatum”

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:02 pm

drucker 1500 Seiten sind doch fuer nen BJC 600 nicht so viel, oder?
Nein. Ich bin mit meinem BJC 620 schon deutlich über diesem Limit,
drucke aber meistens Text und Grafiken nicht seitenfüllend - daher
weniger Tropfen…
Nebenbei nur mal so als Anmerkung - meine Druckernutzung ist eher
sporadisch, alle paar Wochen / Monate mal ein ganzer Batzen, dann
wieder einige Zeit nichts. Irgendwann habe ich mich mal gewundert,
wieso eigentlich ständig meine Farbtinte alle war, wo ich gar nicht
oder nur wenig Farbe druckte…
Tja, auf einer Messe am Canon-Stand gab

September 24, 2008

Re: Formatiert WinWord noch immer das Dokument neu,wenn sich der Drucker ändert? - Sun bringt Linux-PCs im Sommer

Filed under: Uncategorized — admin @ 5:02 pm

href=”http://www.votepauldrucker.com/?p=92″>druckerord war eigentlich nie geeignet für eine Firma mit mehr dies/”>als einem
> Drucker.
>
> Dieses Programm hat das Dokument immer an die Drucker angepasst.
> Dabei konnten seltsame Dinge geschehen so wurden Tabellen auseinader
> gerissen, oder der Formeleditor hat die Formeln verunstaltet.
Das liegt aber nicht an Winword. StarOffice macht das unter Windows
auch.
Das Problem liegt daran, daß Windows zum rendern des Textes (oder
Grafik etc.) auch Teile des Druckertreibers verwendet. Der ist von
Drucker zu Drucker verschieden, interpretiert Pixelgrößen und
Schriftgrößen leicht anders.
Der Ausweg unter Windows heißt PostScript-fähiger Drucker und der
zugehörige PS-Treiber. Auf keinen Fall den PCL-Treiber nehmen.
Oder die Ausgaben als PostScript-Datei abspeichern und mit
GhostScript etc. für den Drucker aufbereiten.
Natürlich kann man gleich unter Linux arbeiten. Da spuckt praktisch
jedes Programm PostScript aus, das dann vom Drucksystem für den
jeweiligen Drucker aufbereitet werden sollte (vorausgesetzt, der
Drucker wird schon unterstützt ;-) ).
CU
Dierk

September 23, 2008

Re: Dort (Ausland) sollense dann auch ihre Drucker verkaufen… - Lexmark will rund 800 Arbeitsplätze abba…

Filed under: Uncategorized — admin @ 11:07 am

> Was ich mit all dem hier sagen möchte ist, daß es m.E. überhaupt
> nichts bringt, sich an Arbeitsplatzverlagerungen aufzuhängen, weil
> dies verglichen mit dem Arbeitsplatzabbau durch
> Produktivitätsfortschritte kaum ins Gewicht fällt.
> Da es Unsinn ist, Maßnahmen gegen den technologischen Fortschritt zu
> ergreifen, muß man sich Gedanken um das System der Finanzierung der
> Gesellschaft machen. Hier sind alternative Konzepte gefragt.
Und Du glaubst, wenn es zu einer derartigen Umdenke käme, würden die
Machtinhaber auf die ihnen gegebenen Möglichkeiten zum Wohle der
Gesamtheit verzichten?
Worüber Du bzw. wir reden, ist eine subtile Form des herrschenden
Verteilungskampfes. Ob global gesehen oder nicht. Aber er findet
statt.
Tatsache ist, daß hier Jahr für Jahr Stellen abgebaut werden, wofür
es keinerlei Ersatz gibt. Ob als Arbeitsplatz oder sonstwie monetär.
Ebenfalls Tatsache, daß Gewinne erziehlt werden und diese nicht
wieder zurück in den Kreislauf geführt werden. Jedenfalls bei weitem
nicht in einem Maße, wie es gesund wäre.

September 20, 2008

Erst Epson, jetzt wieder HP - Tintensysteme auch betroffen? - InkTec gibt im Patentstreit über Drucker…

Filed under: Uncategorized — admin @ 4:02 pm

href=”http://blog.bebl.eu/2008/07/13/t-home-speedport-w-920v/”>druckeratte in letztem Jahr ähnlich massiv zugelangt und dafür
gesorgt, dass weitere Anbieter von Nachbaupatronen stoppen mussten.
Mein Hauslieferant hat alle Epson Tintenpatronen aus dem Programm
genommen.
Jetzt lese ich die gleiche Story von HP hier. Canon habe ich nicht
mitbekommen, aber es wird wohl ebenso ablaufen.
Ich vermute, dass es bald nur noch nachgefüllte, gebrauchte Patronen
im Handel geben wird, sofern die Hersteller nicht gegen Patente auf
Tinte
verstoßen.
Derzeit benutze ich hier ein Tintensystem, wo der Drucker sich die
Tinte über Schläuche aus 100ml großen Flaschen zieht. Nötig sind dazu
Spezial-Chips, die sich selbständig resetten und dem Drucker
vorgauckeln, es seien immer volle Patronen eingesetzt.
Vor zwei Jahren wollte ich mit der Vermarktung dieses Systems in
Deutschland beginnen. Dann kam der erste Schlag von Epson gegen die
Patronen-Hersteller. Begründung der Ansprüche damals: Die Chiptechnik
darf nicht kopiert oder manipuliert werden.
Daher habe ich die Finger von dem System gelassen und nichts
vermarktet.
Letztlich befürchte ich, dass auch solche Chips, Chipresetter und
alle Arten von “Nachbau-Tinte” unter irgend welche Patentansprüche
fallen werden. Dann ist der Markt wirklich tot.
Die Idee, einen “freien” Drucker auf den Markt zu bringen, finde ich
genial gut. Ist so ähnlich wie Linux oder OpenSource. Aber es stimmt
auch, dass vermutlich absolut sämtliche erforderlichen
Schlüsseltechnologien und Prinzipien in den Druckern durch Patente
“vernagelt” sind.
Alterantiv wäre es wirklich klug, das EU-Recht betr.
Schrottvermeidung durchzusetzen. Hier würde dann das EU-Recht gegen
das Patentrecht antreten. Zwei Rechtssysteme gegen einander!
Na das wäre doch wenigstens “auf gleicher Augenhöhe” bzw.
“systemkompatibel”! Und ich glaube, es wäre sogar
erfolgversprechender.
Beste Grüße
Clemens

September 19, 2008

Re: Und die neuen Canon-Drucker haben Chips in den Patronen - Urteil gegen Pelikan rechtskräftig

Filed under: Uncategorized — admin @ 11:02 am

drucker … die teuren Markenprodukte. Gut das ich meine Patronen für
> meinen schon älteren Lexmark Z33 aus Mexiko bekomme. Da bezahle ich
> für 2 Patronen statt knapp 70 Euro nur 30 Euro.
>
> Wir sind wohl an dem Punkt angelangt, wo man beim Kauf eines
> Druckers, etc. einen Vertrag unterschreiben muss, mit dem man sich
> verpflichtet, nur Originalzeugs der Hersteller zu verwenden … aua
> aua aua
ne, das brauchst du bei Lexmark nicht. Die haben einfach für jeden
Druckertyp eine andere Halterung und damit eine andere Patrone, und
sorgen so dafür, dass nicht durch grosse Stückzahlen ein Markt für
Gebrauchtpatronen/Nachfüller entsteht. Billige Drucker haben wenig
und teure Tinte, teurere Drucker haben grössere und billigere
Patronen, die aber nicht in die billigen Drucker passen sollen. Da
gibt es allerdings für das eine oder andere Billigmodell den Trick,
dass auch eine grössere Patrone reinpasst, wenn man Teile des
Adapters abbricht oder entfernt. Da ich keinen Lexmark habe, habe ich
mir jetzt die Modelle nicht gemerkt. Beim Aldi gabs mal einen
Lexmark, der war billiger als der Ersatzdruckkopf bzw. Patrone.
hh

Re: Gesucht: Liste der unterstützen Drucker - Drucksystem Cups Version 1.3 erschienen

Filed under: Uncategorized — admin @ 1:02 am

drucker du einen PostScript-Drucker hast, kannst du notfalls eine
> 05/18-PPD-Datei von z. B. einem Apple Laserwriter benutzen.
Was heisst notfalls? Bei jedem (!) Postscript-fähigen Drucker liegt
immer und grundsätzlich eine passende PPD-Datei bei, oder kann
alternativ von der Herstellerseite runtergeladen werden. Und eine
andere sollte man wirklich nur in extremen Ausnahmefällen benutzen,
da sonst viele Spezialfunktionen des Druckers brach liegen und nicht
genutzt werden können.
> Wenn du keinen PostScript-Drucker hast, sinken deine Chancen
> instantan auf 10 Prozent, dass du einen passenden Treiber finden
> kannst.
Die Aussage ist pauschal mal falsch. Es gibt auch noch PCL als
Seitenbeschreibungssprache und zumindest die billigen Laserdrucker
unterstützen zumindest PCL. Ansonsten sind auch einige Zjs-kompatible
Drucker ansprechbar, oder das HP-Zeugs geht auch problemlos.
Ansonsten hast Du recht, dass man zuvor mal in die Druckerdatenbank
schauen sollte, ob der jeweilige Drucker unterstützt wird, und zwar
möglichst von einem vollständig OpenSource-Projekt, damit man nicht
auf x86-32 beschränkt ist (Samsung bietet z.B. x86-only CSS-Treiber
für CUPS an). Nur 10% ist masslos übertrieben. Ich würde mal sagen
70%. Bei Canon-Drucker sind es dann vielleicht 20%.
afaik.

September 17, 2008

Das wird böse enden (Thema Drucker) - Neuer Dell-Chef Rollins sehr zufrieden m…

Filed under: Uncategorized — admin @ 10:03 pm

Bis letztes Jahr bezog DELL seine Drucker fast ausschliesslich von
HP. Und HP bezog die Druckwerke von Canon. Im Bereich Drucker ist HP
also Canon-OEM.
Seinen Unternehmens-Hauptgewinn zieht HP mit seinem Geschäft aus
Druckern. Die bekommen Sie von Canon zu sehr guten Preisen und Canon
verpflichtete sich offensichtlich, sich mit eigenen
Verkaufsbemühungen zurückzuhalten. Dagegen musste sich HP im Gegenzug
verpflichten Canon eine bestimmte (hohe) Abnahmemenge zu garantieren.
Ohne hohe Abnahmemenge ist der Deal für Canon nicht sinnvoll. HP
steht also in dieser Hinsicht unter mehr als Druck.
Um ihren Konkurrenten DELL im PC-Geschäft zu schädigen, wurde der
Vertrag bezüglich Drucker mit DELL von HP gekündigt (Fiorina war
das). DELL sah eine paar Monate alt aus. Sie mussten sich nach einem
neuen Lieferanten für Drucker umsehen und fanden Lexmark.
So. Die Bemühungen von HP nach der Fusion mit Compaq die
Weltführerschaft in PCs zu übernehmen scheiterte. DELL ist nach wie
vor vorne und HP verliert zwar Marktsanteile nicht drastisch, dafür
machen die in dieser Sparte keinen Gewinn mehr (gelinde ausgedrückt).
Damit hat aber nun HP keinen Ausgleich im Druckerbereich für den
Wegfall von DELL.
Damit beginnt die Druckerinitiative von DELL hochinteressant zu
werden. Die sind eh daran interessiert ihre Drucker so günstig wie
möglich rauszuhauen (bei den typischen Angeboten von DELL ist ein
kostenloser Drucker mit dabei). Nun sind sie aber auch noch
hochmotiviert HP (zumal als Konkurrenten) ein “herzliches Dankeschön”
für die Vertragskündigung bezüglich Drucker auszudrücken.
Noch besser: Wenn es DELL gelingt den Zulieferer Canon wütend zu
machen, dann ist es mit HP schlicht aus. Und da nützen dann denen
auch die hervorragenden Serverumsätze nichts mehr.
Die Angelegenheit ist rundum sehr witzig und wird böse enden.

Next Page »

21 db ops | served in 0.314 seconds | Powered by WordPress